OB Lewe “warb” in einem Info-Brief der Telekom.
„Ich kann sie ebenso wie alle anderen Haus- und Wohnungseigentümer/-innen nur herzlich dazu ermuntern, der Telekom ihre Zustimmung für den kostenlosen Glasfaser-Anschluss Ihrer Immobilie zu erteilen.“ Dies sei nämlich die Voraussetzung dafür, um „einen schnellen Zugang zum Internet mit Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde“ zu erhalten“ Nach einem Anruf war schon nicht mehr die Rede von “kostenlos”. Erst müssen wohl über 10% der Empfänger zustimmen. Ich finde das Angebot jetzt nicht völlig unmöglich. Aber warum haben Sie für die Telekom geworben? Hat die Stadt Münster wenigstens was dafür erhalten?
Oberbürgermeister Lewe hat nicht für die Telekom geworben:
Eines möchte ich gerne von Anfang an klarstellen: Ich habe mit dem Brief an die Haus- und Wohnungseigentümer nicht für die Telekom und deren Produkte geworben. Als Oberbürgermeister habe ich den geplanten Ausbau des Glasfasernetzes in Münster als Beitrag zu einer Infrastruktur zukunftssicherer und leistungsfähiger Informationstechnologie unterstützt. Münster damit als Stadt des Wissens und der Kommunikation, als Stadt der Lehre und Forschung weiterzuentwickeln, sehe ich genauso als meine vorrangige Aufgabe, wie auch der Bürgerschaft und ihren Einrichtungen eine entsprechende Netzinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Darauf sind das moderne Münster und die Menschen, die hier leben und arbeiten, existenziell angewiesen.


