Frauen, besonders muslimische, wollen ihre Talente nicht verlieren, indem sie an der Männerdomäne scheitern:
Die Studienverhältnisse der Naturwissenschaften erlauben es nicht, sich als Frau so gut wie möglich zu entfalten. Die Männerdominanz bewirkt eine Reduzierung des Selbstwertgefühls innerhalb einer koedukativen Gruppe und die ständige Bezugnahme auf die eigene Rolle sowie das Verhalten.
Zu Störfaktoren vor allem im Schulsystem gehört deren verbale als auch körperliche Aggression, die Mädchen einschüchtert. Wir Frauen, besonders muslimische, wollen unsere Talente nicht verlieren, indem wir an der Männerdomäne scheitern, wollen einen positiven Beitrag zu unserem Land leisten, absolute Loyalität wahren und nach Wissen streben.
Der DAB schlägt eine Trennung und Quotierung der Geschlechter in technik- und naturwissenschaftlichen Studiengängen vor, die er auf wissenschaftliche Befunde stützt, auch wenn die Umsetzung schwer erscheint und Quoten primär auf die Quantität statt Qualität zielen.
An den Hochschulen und in der Wissenschaft ist der Frauenanteil in den Studiengängen und Berufen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den letzten Jahren deutlich gestiegen:
Objektive Gründe für eine Trennung und Quotierung der Geschlechter in technik- und naturwissenschaftlichen Studiengängen und Ausbildungen gibt es nicht. So eine Trennung ist auch kaum mit dem Grundsatz akademischer Freiheit und Lehre vereinbar. Gesamtgesellschaftliches Ziel ist vielmehr, den Frauenanteil in den MINT-Studienfächern weiter zu erhöhen.

